Hörspiele

Freitag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Sprache, mein Stern. Hölderlin hören. Von Ruth Johanna Benrath und Ulrike Haage Regie: Ulrike Haage Ton: Peter Avar Produktion: RBB / BR / Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Sieben Monate lang musste sich der Dichter Friedrich Hölderlin einer psychischen Behandlung unterziehen. Von da an schrieb er nicht mehr wie zuvor. Hörstück über das Schreiben nach schweren Krisen. Die späten Gedichte Friedrich Hölderlins galten lange als minderwertige Erzeugnisse eines geistig Umnachteten, den man in seinem Tübinger Turmzimmer besuchen konnte, damit er auf Bestellung ein Gedicht schrieb. Über Hölderlins Erkrankung ist viel spekuliert worden. Verbürgt ist, dass die Mutter ihn in die berühmt-berüchtigte Autenrieth"sche Klinik brachte, wo er sich über sieben Monate einer Behandlung mit einer Ledermaske unterziehen musste. Von da an schrieb Hölderlin nicht mehr wie zuvor. Doch er schrieb. Gedichte voller Klarheit und Einfachheit. Wie unter allen Umständen schreiben, auch nach schwersten Krisen? Gemeinsam mit der Musik verwebt Ulrike Haage die Texte von Friedrich Hölderlin und Ruth Johanna Benrath zu einem inneren Dialog und verbindet das Damals mit einem heutigen Klang. Ruth Johanna Benrath, geboren 1966 in Heidelberg, ist Autorin, Theater- und Hörspielmacherin. 2009 erschien ihr erster Roman "Rosa Gott, wir loben dich", zwei Jahre später "Wimpern aus Gras". Zahlreiche Stipendien und Preise. Darunter 2019 der Schwäbische Literaturpreis für ihre Erzählung "AUFTAUEN". Ihr Hörspiel "GEH DICHT DICHTIG!" (ORF/BR 2019) wurde als Hörspiel des Jahres 2019 ausgezeichnet. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: "Wir gehen, wir gehen - ein Leben lang! Eine Begegnung mit Hans Jürgen von der Wense" (2019). Ulrike Haage, geboren 1957 in Kassel, arbeitet an der Schnittstelle von Jazz, Avantgarde, klassischer Musik und Literatur. Neben ihrer Arbeit als Komponistin, Autorin und Regisseurin von preisgekrönten Hörspielen, schreibt sie Filmmusik und ist als Solopianistin und Scriptautorin tätig. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur, gemeinsam mit Etel Adnan: "A Funeral March for the First Cosmonaut" (2019). Sprache, mein Stern. Hölderlin hören.

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Die dunkle Stunde der Serenissima (1/2) Von Donna Leon Übersetzung aus dem Amerikanischen: Christa E. Seibicke Komposition: Gert Anklam und Holger Mantey Bearbeitung und Regie: Corinne Frottier Erzählerin: Hannelore Hoger Brunetti: Christian Brückner Vianello: Wolfgang Rüter Elettra: Andrea Sawatzki Ford: Siemen Rühaak Eleonora: Doris Kunstmann Filipetto: Ernst August Schepmann Sanpaolo: Lars Gärtner Paola: Esther Hausmann Conte: Dieter Mann Lele: Horst Mendroch Tabaccaio: Peter Schröder Galante: Renate Becker Claudia: Julia Hummer Lucia: Camilla Renschke Hedwig Jacobs: Louise Martini Wiederholung: WDR 5 Sa 17.04 Uhr

Freitag 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Der Kultur-Abend

Feature, Hörspiel, Musik Das Haus des Apothekers Projekt Cybersyn (1/2)

Freitag 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

«Illusionen» von Iwan Wyrypajew Was, wenn am Ende alles nur eine Illusion war? Die grosse Liebe ein Irrtum, das ganze Leben Betrug? Hat man das falsche Leben gelebt? Was ist die wahre Liebe? Bei Iwan Wyrypajew jedenfalls keine sichere Sache, sondern vielmehr eine grosse Illusion.

Freitag 21:00 Uhr NDR 1 Welle Nord

Von Binnenland und Waterkant - Niederdeutsches Hörspiel

Swartsuer - Dinner for söss Von Heinke Hannig Isolde Voss: Uta Stammer Greta Hansen: Edda Loges Eva Knall: Heidi Mahler Hermann Knall: Wilfried Dziallas Pastor August Twisselpiep: Joachim Bliese Karl Tücksen: Jasper Vogt Musik: Serge Weber Regie: Hans Helge Ott RB/NDR 2013 Ja, die modernen Zeiten! Man sitzt vor der Glotze, geht kaum noch vor die Tür, kennt seine Nachbarn nicht mehr richtig - wie einsam das ist! Aber zum Glück gehören zum modernen Leben ja auch Ratgeberliteratur, Selbsthilfegruppen und die verschiedensten Freizeitangebote. Gegen Einsamkeit ist ein >Blind Dinner Ein bunter Seniorenkreis trifft sich hier: die alten Schwestern Isolde und Greta, Eva und Hermann Knall, kürzlich erst zugezogen und noch unternehmungslustig, sowie Pastor in Ruhe August Twisselpiep und sein Freund Karl. Sie alle wollen ihren Bekanntenkreis in froher Runde erweitern. Die Schwestern sind für die Vorsuppe zuständig und haben sich für ein Gericht entschieden, das bestimmt jedem Freude macht: eine Blutsuppe mit allerhand Gekröse, Essig und leckeren Klößen, die "Schwarzsauer" heißt. Wohl bekomm"s! Die Autorin Heinke Hannig (geb. 1957 in Nordfriesland) war Realschullehrerin, bis sie sich nach 14 Jahren anders entschied. Sie beschäftigt sich seither mit vielen verschiedenen Dingen, von Erwachsenenbildung über Suchtprävention bis zu journalistischen Tätigkeiten, und seit 1999 ist sie erfolgreich schriftstellerisch tätig. 21:00 - 21:05 Uhr Nachrichten für Schleswig-Holstein

Freitag 21:05 Uhr Bayern 2

hör!spiel!art.mix

Entscheidungen Von Mercedes Lauenstein Mit Camill Jammal, Pola O"Mara, Krista Posch und Martin Umbach Regie: Stefanie Ramb BR 2020 Ursendung Sie heißen Nina, Jonas, Violette und Erik. Sie sind Ende 20, Mitte 30, Mitte 50 und Mitte 60. Sie haben lose Beziehungen, sind verheiratet oder Single. Sie haben Kinder oder auch nicht. Sie leben ihr Leben selbstbestimmt, so wie sie das immer gewollt haben - im Großen und Ganzen. Genauer betrachtet allerdings leben sie ein Leben voller dringlicher Zwänge und billiger Kompromisse. Wobei: so schlimm ist es auch wieder nicht. Oder vielleicht doch? Sicher ist auf jeden Fall eines: Solange sie keine Entscheidungen treffen, wird sich ihr Leben nicht weiterentwickeln. Aber können sie es überhaupt wagen, ihren Wünschen nachzugehen oder haben sie sich nicht bedingungslos darauf eingelassen, immer das zu tun, was von ihnen erwartet wird? Sie sinnieren - daheim, unterwegs in der Stadt, beim Schwimmen, im Flugzeug. Sie hadern. Mit ihrem wirklichen Leben und mit ihrem möglichen bzw. ihrem nicht möglichen. Und sie werden sich treffen, alle vier, bei diesem Essen heute Abend. Wie sie sich dort verhalten, falls sie überhaupt hingehen werden, ist noch nicht entschieden. "Ich habe entschieden: ich möchte etwas über Entscheidungen machen. Wie treffen wir Entscheidungen? Was steckt hinter der Angst, Entscheidungen zu treffen? Sind Entscheidungen oder sollten Entscheidungen überhaupt ein intellektueller Prozess sein? Was ist mit der Intuition, die einem den Weg weist? Wie sehr haben wir unser Leben überhaupt in der Hand? Was passiert, wenn ein Mensch in der absoluten Entscheidungslosigkeit verharrt - aus Angst, das Leben vergeudet zu haben durch die falsche Entscheidung? Nicht merkend, dass er sein Leben am tragischsten vergeudet indem er gar keine Entscheidung fällt? All diese Fragen laufen immer auf dasselbe hinaus: auf die Angst, am Ende des Lebens die eigenen Entscheidungen zu bereuen. Kann passieren!" (Mercedes Lauenstein) Mercedes Lauenstein, geb. 1988 in Schleswig-Holstein, freie Autorin, wohnhaft in München und Norditalien, Autorin zahlreicher Texte unter anderen in der Süddeutsche Zeitung, dem Zeit Magazin und Monopol. Mitbegründerin des kulinarischen Onlinemagazins Splendido Magazin, Bayerischer Kunstförderpreis 2016. Werke unter anderem "Nachts" (2015), "Blanca" (2018). "Entscheidungen" ist ihr erstes Hörspiel.

Freitag 22:04 Uhr rbb Kultur

HÖRSPIEL

Chinchilla Arschloch, waswas Ein Doku-Hörspiel über das Tourette-Syndrom und die Frage nach Normalität Von Helgard Haug und Thilo Guschas Mit Christian Hempel, Phillis Hempel, Bijan Kaffenberger u. a. Komposition: Frank Böhle Regie: Helgard Haug Produktion: WDR 2018

Freitag 22:33 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Abpfiff Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Dominique Manotti Aus dem Französischen von Andrea Stephani Mit: Michael Rotschopf, Johann von Bülow, Jonas Minthe, Tilo Werner u. v. a. Musik: Andreas Bick Hörspielbearbeitung und Regie: Beatrix Ackers (Produktion: NDR/SWR 2020) An einem schönen Pariser Maimorgen fallen Schüsse. Vor einer Einkaufspassage sterben zwei Menschen. Ein Motorrad rast davon. Die Fährte führt ins Stadion des FC Lisle-sur-Seine, der um die Meisterschaft kämpft. Nicht gerade Daquins bevorzugtes Terrain. Doch der Commissaire ist nicht der Typ, der den Ball flach hält. Und das Flutlicht wirft trübe Schatten. Dominique Manottis Noir-Krimis sind politisch brisant, entlarvend und zornig: eine Mischung aus journalistischer Dichte, schlaglichtartig verknappter Subjektivität und schnörkelloser Psychologie. "Abpfiff" bildet den Abschluss unserer Manotti-Reihe.

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk

Blue Crime

Nr. 989, Aichach - Vera Brühne Mitschnitte Teil 1: Vera Von Michael Farin Regie: der Autor Mit Corinna Harfouch, Peter Lohmeyer, Lilith Stangenberg Produktion: BR 2017

Donnerstag Samstag