Tagestipps im Radio

Tagestipps

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Publikumswunsch: Die Sonne der Sterbenden Von Jean-Claude Izzo Vom Sehnsuchtsort Marseille Übersetzung aus dem Französischen: Ronald Vouille Bearbeitung: Claudia Wilhelmine Stang Rico: Helmut Zierl Abdou: Damon Koshabo Titi: Hans Peter Hallwachs Dede: Martin Reinke Lea: Anna Thalbach Sophie: Patricia Harrison Abdel: Ali Jalaly Sanitäter: Holger Stolz und Christian Beermann Arzt: Peter Schwab Journalistin: Angelika Fornell M. Lecu: Jochen Kolenda Vater Xavier: Ernst August Schepmann Kellner: Jean Faure Männliches Opfer: Hans-Peter Schupp Tussi: Lisa Sommerfeldt Monique: Camilla Renschke Mirjana: Margarita Breitkreiz Fatos: Mark Zak Alex: Dmitry Alexandrov Alter Algerier: Mozafar Kousk Jeannot: Tom Zahner Fred: Rainer Homann Lulu: Hansjoachim Krietsch Zugansagerin: Claudia Wilhelmine Stang Regie: Claudia Johanna Leist und Claudia Wilhelmine Stang Produktion: WDR 2005 Wiederholung: WDR 5 Sa 17.04 Uhr

Freitag 19:05 Uhr Ö1

matrix - computer neue medien

Über das schwierige Verhältnis von Kindern, Eltern und Smartphone Erwachsene klagen gerne, dass der Nachwuchs zu viel Zeit mit digitalen Medien verbringt. Wenn sie selbst das Handy wie einen Teil des Gedecks auf den Esstisch legen, ist das allerdings okay. So verwundert es nicht, dass sich umgekehrt auch 72 Prozent aller Kinder wünschen, die Eltern würden weniger Zeit am Handy verbringen, wie eine britische Studie gezeigt hat. Zudem lassen sich viele Erwachsene zu wenig auf die digitalen Welten der Jungen ein und verstehen das Smartphone noch immer als Telefon, statt als universales Informations- und Kommunikationsgerät. So blitzt dann blankes Unverständnis auf, wenn der Sohn nach TikTok-Anleitung eine 5-Minuten-Pizza oder einen Tassenkuchen kocht. Matrix lässt Kinder aus ihrer Medienwelt berichten und gibt Hilfestellungen für die Großen. Eine Sendung zum Ö1-Kinderschwerpunkt.

Freitag 20:00 Uhr rbb Kultur

JAZZ BERLIN

Mit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 1984 - Jazz meets Blues The Fabulous Thunderbirds gehörten in den 1970er Jahren zu jenen weißen Blues-Bands, die für sich in Anspruch nehmen konnten, ihre ""schwarzen Vorbilder"" genau studiert zu haben und daraus eine eigene Blues-Sprache entwickelt zu haben. 1977 von Kim Wilson und Jimmy Vaughan in Austin gegründet, wurde das Quartett bald zur Blaupause für kraftvollen Texas-Blues. Die Band NRBQ um den Keyboarder und Sänger Terry Adams ging einen anderen Weg. Rhythm and Blues, Swing, Rockabilly und Rock"n Roll wurden unbekümmert durcheinandergewirbelt. Ergänzt um Posaune und Saxofon - The Whole Weat Horns - und mit dem Gast John Sebastian - einstiger Chef der Lovin" Spoonful - als ""opening act"" machten NRBQ die Philharmonie zur Party-Location. Konzertaufnahmen vom 3. und 4. November 1984, Philharmonie

Freitag 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

«Sir Joe» von Bodo Traber Sollte vielleicht etwas dran sein an der Legende von den «Bergmenschen», die sich von menschlichem Blut ernähren und deren Frauen unwiderstehlich sind, weil ihr Körper Lockstoffe produziert, denen sich kein Mann entziehen kann?

Freitag 21:03 Uhr SRF 1

Swissmade

Krokodil - die Legende lebt! Düde Dürst trat 1965 den Sauterelles bei, der damals populärsten Schweizer Beatband. Ende 1968 verliess er diese und gründete zusammen mit Hardy Hepp die erste Schweizer «Progressive Rock Band» - Krokodil waren geboren. Zwar war 1975 bereits Schluss, aber das Krokodil lebt immer noch!

Freitag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

On Stage

History Blues mit Leidenschaft und Überzeugung Sherman Robertson & Band Aufnahme vom 6.5.1995 aus dem Forum, Leverkusen Am Mikrofon: Leo Gehl "Ich will keinen jungen, 22-jährigen Bluesmusiker hören, der versucht wie ein alter zu klingen. Wir leben im 21. Jahrhundert", sagte der 1948 im US-Bundesstaat Lousiana geborene Gitarrist, Sänger und Komponist Sherman Robertson. Für ihn kommt der Blues tief aus dem Inneren, denn jeder macht seine Blueserfahrungen. Daraus abgeleitet entwickelte Robertson einen eigenen, ziemlich explosiven Stilmix: Mächtiger texanischer Blues trifft auf einen Zydeco und Soul-Blues sowie etwas Funk, und das alles wird rockig interpretiert wie z.B. bei den texanischen Blues-Kollegen Albert Collins oder Stevie Ray Vaughan. Robertsons eigene Kompositionen reihen sich in das Spektrum des modernen Blues, den er voller Leidenschaft und Überzeugung spielt. Allerdings ist es seit 2012 um den einstigen Shootingstar des zeitgenössischen Blues, der auch am legendären "Graceland"-Album von Paul Simon mitgearbeitet hat, ziemlich ruhig geworden. Ein Schlag­anfall infolge einer jahrelangen Diabetes-Erkrankung zwang ihn, kürzer zu treten. Die Ärzte rieten von langen Flugreisen ab, sodass Robertson seitdem in Europa nicht mehr live zu erleben war.

Freitag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Dry Haze - Das Jahr ohne Sommer Von Werner Cee Mit Rachel Unthanks, Becky Unthanks und Adrian McNally Komposition und Regie: Werner Cee DLR 2013 Alle reden über das Wetter. Im Jahre 1816, nach dem Ausbruch eines indonesischen Vulkans, verdunkelten Staub und Asche in der Atmosphäre weite Teile Europas. Auch literarisch hatte der verschleierte Himmel Folgen und inspirierte Lord Byron zu seinem berühmten Gedicht Darkness. Heute dienen die Erfahrungen aus diesem Jahr ohne Sommer Vertretern des Geoengineering als Vorbild, wenn sie daran denken, die Erde mithilfe eines künstlichen Vulkanausbruchs abzukühlen. Dry Haze ist der Soundtrack zu dieser abgeschatteten Welt. "I had a dream, which was not all a dream./The bright sun was extinguish"d, and the stars/Did wander darkling in the eternal space,/Rayless, and pathless, and the icy earth/Swung blind and blackening in the moonless air." (Lord Byron) Werner Cee, geb. 1953, bildender Künstler, Musiker, Komponist. Hörspiele u.a. Klagen (hr 2000), Am Anfang der See (DKultur 2009), WINTERREISE featuring Schuberts Winterreise (hr 2010, Prix Italia), When weather was wildlife (SWR 2020).

Freitag 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Fliege fort, fliege fort(1/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Paulus Hochgatterer Mit: Franz Nagler, Anke Schubert, Andreas Schlager, Manuel Kandler, Susana Fernandes Genebra, Irene Kugler u. v. a. Musik: Hans Platzgumer Hörspielbearbeitung und Regie: Steffen Moratz und Nicole Paulsen (Produktion: SWR 2020) Psychiater Horn und Kommissar Kovacs ermitteln: In Furth am See werden grausame Gewalttaten verübt. Die Opfer sind alte Menschen. Geflüchtete werden von rechtslastigen Wachmännern eingeschüchtert, verhaltensoriginelle Jugendliche übernehmen eine Freizeiteinrichtung, Anarchisten und stramme Katholiken prallen an Fronleichnam aufeinander. Und dann wird auch noch ein elfjähriges Mädchen entführt. Raffael Horn und Ludwig Kovacs stoßen auf ein gigantisches gesellschaftliches Tabu. 2007 wurde "Die Süße des Lebens", der erste Kriminalroman mit Horn und Kovacs, bereits vom SWR als Hörspiel produziert. (Teil 2, Freitag, 6. November, 22.03 Uhr)

Freitag 23:00 Uhr Cosmo

COSMO Live

Bonga Zoufris Maracas - Bei unserer ehemaligen Radio-Konzertreihe Trafico standen 2012 Bonga und Zoufris Maracas im Kölner Gloria Theater auf der Bühne. Diesen Freitag reisen wir in COSMO Konzerte zurück und spielen euch noch einmal die Shows der Ikone aus Angola und der damaligen französischen Newcomer-Band. Bonga ist die Nationalikone der angolanischen Popmusik und zugleich eine Integrationsfigur der gesamten lusophonen Musik Afrikas. Sein Markenzeichen ist die unverwechselbare Reibeisenstimme. Bevor er sich der Musik widmete, beginnt er zuerst eine Karriere als Leichtathlet und läuft sogar den 400m-Landesrekord. Ab den 1970ern verschiebt er seine Prioritäten und engagiert sich auf musikalischem Wege für die Befreiungsbewegung seines Heimatlandes. 1972 muss Bonga dafür ins niederländische Exil und spielt dort sein Debüt mit anderen Diasporakünstlern ein. Heute gehen ca. 30 Alben auf Bongas Konto - und während in seiner Heimat mit dem Kuduro und verwandten Genres moderne Varianten der Semba regieren, hält er weiterhin an der traditionellen Spielart fest. Das französische Chanson ist die Basis der Musik von Zoufris Maracas. Da sie aus Sète stammen, hat sie George Brassens, der wichtigste Chansonnier dieser Stadt, besonders geprägt. "Zoufris" heißen die algerischen Arbeiter, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Frankreich kamen. In der Tradition der "zoufris" sehen sich auch Vins und Micho, die beide Kreativköpfe der Band. Über einige Zwischenstationen kamen sie in Kontakt mit dem Drummer und Arrangeur François, Trompeter Brice und Mike an der Manouche-Gitarre. Ihr Mix aus Chanson, Zouk, Mariachi und kongolesischer Rumba stößt auf unbändige Texte mit einer eindeutigen Haltung gegen das Establishment. Aufgenommen am 04.11.2012 im Gloria Theater in Köln.

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