Radioprogramm

WDR3

Jetzt läuft

WDR 3 Tonart

06.00 Uhr
WDR aktuell

06.04 Uhr
WDR 3 am Feiertag

Frédéric Chopin: Walzer a-Moll, aus "3 Walzer", op. 34 für Klavier; Kevin Kenner Jean-Féry Rebel: Sonate huitième d-Moll für Violine, Cembalo und Viola da gamba; Andrew Manze, Violine; Richard Egarr, Cembalo; Jaap ter Linden, Viola da gamba Anton Reicha: Adagio d-Moll für Flöte, Englischhorn, Klarinette, Horn und Fagott; Das Reicha'sche Quintett François-Joseph Gossec: Sinfonie F-Dur, op. 8,2 für Orchester; Les Agrémens, Leitung: Guy van Waas Francis Poulenc: Suite française, op. 80 für Orchester; Anima Eterna Brugge, Leitung: Jos van Immerseel

07.00 Uhr
WDR aktuell

07.04 Uhr
WDR 3 Geistliche Musik

Peter Philips: Sancti mei, In Festo Omnium Sanctorum, Motette; Choir of Trinity College Cambridge, Leitung: Richard Marlow Claudio Monteverdi: Sanctorum meritis primo, Geistliches Konzert für Singstimme, 2 Violinen und Basso continuo; Cantus Cölln; Concerto Palatino, Leitung: Konrad Junghänel Padre Davide da Bergamo: Elevazione B-Dur; Andrea Marcon an der Orgel der Chiesa Vicariale di S. Agostino, Treviso Robert Schumann: Messe c-Moll, op. 147 für Soli, Chor und Orchester; Agnes Kovacs, Sopran; Mirko Ludwig, Tenor; Raimonds Spogis, Bariton; Balthasar-Neumann-Chor; Balthasar-Neumann-Ensemble, Leitung: Thomas Hengelbrock Jehan Alain: Litanies; Marie-Claire Alain an der Clicquot-Cavaillé-Coll-Orgel von Saint-Sulpice, Paris Johann Sebastian Bach: Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben, BWV 109, Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis; Ruth Sandhoff, Alt; Julius Pfeifer, Tenor; Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen, Leitung: Rudolf Lutz Samuel Friedrich Capricornus: O felix jucunditas, Geistliches Konzert für Singstimmen und Instrumente; La Chapelle Rhénane, Leitung: Benoît Haller

08.30 Uhr
WDR 3 Lebenszeichen

"Himmlischer Schatz im Flandernland" Über Stifter, Maler und Räuber des Genter Altars Von Kirsten Serup-Bilfeldt Wiederholung: WDR 5 13.30 Uhr

09.00 Uhr
WDR aktuell

09.04 Uhr
WDR 3 Lieblingsstücke

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsstück! WDR 3 Hörer-Telefon: 0221 56789 333 (08:00 - 20:00 Uhr, kostenpflichtig) Darin: 12:00 WDR aktuell 12:04 WDR 3 Meisterstücke

13.00 Uhr
WDR aktuell

13.04 Uhr
WDR 3 Persönlich mit Daniel Hope

Stars and Stripes Forever ...

15.00 Uhr
WDR aktuell

15.04 Uhr
WDR 3 Musikporträt

"Bin gewohnt das irre Gehen ..." Schuberts "Winterreise" in die Seele des 21. Jahrhunderts Von Stefan Zednik In den 24 Gedichten der "Winterreise" unternimmt der Dessauer Dichter Wilhelm Müller eine geradezu irreale Tour. Der 30-jährige Franz Schubert nennt den Zyklus "Eine Sammlung schauerlicher Lieder", die er im letzten Jahr seines kurzen Lebens kongenial vertont. 1863, fünfunddreißig Jahre nach Schuberts Tod, gehört sein Werk zum Kanon der sogenannten "klassischen Musik". Als Komponist hochverehrt wird sein Leichnam wieder ausgegraben, die Knochen gesäubert und neben Beethoven erneut bestattet. Seine Lieder werden zum allgemeinen deutschen Kulturgut. Stark vereinfacht und einem Massenpublikum kompatibel gemacht, sind sie jetzt Material für deutsche Männerchöre - und begleiten als Gefühlskitsch mitunter die Soldaten der deutschen Kriege in den schrecklichen Untergang. Erst in den letzten Jahren bekommen die Deutungen der "Winterreise" eine neue, unsentimentale und überraschende Farbe, wenn Elfriede Jelinek, Michael Haneke oder Hans Steinbichler sich in literarischen und filmischen Arbeiten explizit auf das Werk beziehen. Als Sänger tritt der englische Tenor Ian Bostridge erfolgreich mit dem Zyklus auf und veröffentlicht ein Buch, das die Bestsellerlisten im Sturm erobert. Produktion: WDR 2017

16.00 Uhr
WDR aktuell

16.04 Uhr
WDR 3 Klassik Klub

17.45 Uhr
WDR 3 ZeitZeichen

1. November 1945 - Der Todestag des Jesuitenpaters und Widerstandskämpfers Rupert Mayer Von Maren Gottschalk "Wenn man einen Menschen geistig tötet, wenn man ihn kaputtmacht vor der Welt, das ist das Furchtbarste, was ich mir vorstellen kann." Pater Rupert Mayer wusste, wovon er sprach. Von 1940-1945 war er im Kloster Ettal interniert und durfte keinen Kontakt zur Außenwelt haben. Auf diese Weise versuchten die Nationalsozialisten, ihren mutigen Gegner zu bezwingen. "Seitdem bin ich lebend ein Toter", schrieb er heimlich an Freunde. Immer wieder hatte er sich zuvor als Präses der Marianischen Männerkongregation in München gegen das Kriegstreiben ausgesprochen. Das über ihn verhängte Rede- und Predigtverbot hielt er nicht ein und wurde dafür mehrfach verhaftet, beim dritten Mal brachte man ihn ins KZ Sachsenhausen. Ein Jahr später verbannte man ihn nach Ettal. Das Ende der Diktatur überlebte der Pater nur um wenige Monate.

18.00 Uhr
WDR aktuell

18.04 Uhr
WDR 3 Forum

19.00 Uhr
WDR aktuell

19.04 Uhr
WDR 3 Hörspiel

Straße der Hoffnung, Straße der Gewalt Der Highway 61 und die amerikanische Bürgerrechtsbewegung Von Tom Noga Für Afroamerikaner ist der Highway 61 so wichtig wie die Route 66 für das weiße Amerika: Er ist ein Symbol für Freiheit und Hoffnung. Die Fernstraße folgt dem Lauf des Mississippi River - von der kanadischen Grenze im Norden bis nach New Orleans im tiefen Süden der USA. Entlang der Strecke verlief im 19. Jahrhundert die Underground Railroad, ein Fluchtweg für entlaufene Sklaven. Mitte des 20. Jahrhunderts sind acht Millionen Afroamerikaner auf dem Highway 61 nach Norden gezogen - weg von Armut und Rassentrennung. Blues-Musiker sind auf ihm von Auftritt zu Auftritt gereist, Bürgerrechtler von Kampagne zu Kampagne. Aber der Highway 61 war auch immer wieder Schauplatz von rassistischen Morden: von Emmett Till in Money in Mississippi, über Martin Luther King in Memphis in Tennessee, bis zu Philando Castile und George Floyd in Minneapolis. Diese Gewalttaten erschüttern Amerika immer wieder bis ins Mark - auch in diesen Tagen. Tom Noga folgt in seinem Radiofeature der Spur der Gewalt - aber auch der Hoffnung entlang des Highway 61, Amerikas Schicksalsstraße. Regie: Martin Heindel Produktion: BR 2020

20.00 Uhr
WDR aktuell

20.04 Uhr
WDR 3 Oper

Arsilda, regina di Ponto Dramma per musica von Antonio Vivaldi 2001 hat der WDR mit dem Ensemble Modo Antiquo aus Florenz die Oper "Arsilda" aufgenommen und nach 300 Jahren eine Fassung des Werks präsentiert, die niemals zuvor erklungen ist. "Arsilda" ist Vivaldis dritte Oper. Sie besticht mit ihrer Fülle an originellen musikalischen Einfällen und ihrer ausgewählten Instrumentation und fällt in eine äußerst fruchtbare Schaffensperiode des venezianischen Komponisten. Es entstanden viele Werke, insbesondere Instrumentalkonzerte für das berühmte Mädchenwaisenhaus Ospedale della Pietà. Auch großartige Sakralwerke, sowie Auftragskompositionen für zumeist deutsche Auftraggeber und Verehrer entstanden. Freilich fielen umfangreiche Teile der Zensur zum Opfer. Die WDR-Aufnahme präsentiert die Fassung des Werkes vor den Eingriffen der Zensur. Arsilda: Simonetta Cavalli, Sopran Lisea: Lucia Sciannimanico, Mezzosopran Barzane: Nicky Kennedy, Sopran Tamese: Joseph Cornwell, Tenor Cisardo: Sergio Foresti, Bass Mirinda: Elena Cecchi Fedi, Sopran Nicandro: Alessandra Rossi, Sopran Coro da Camera italiano, Roma; Orchestra Barocca Modo Antiquo, Leitung: Federico Maria Sardelli Aufnahme aus der Chiesa del Santissimo Crocifisso, Barga/Italien

23.00 Uhr
WDR aktuell

23.04 Uhr
WDR 3 Studio Neue Musik

Mit Thomas Meyer Roland Moser: Sprachmusik Sprache wird zu Musik, Musik beginnt zu sprechen. Im Lied ist das eine alte Sache, aber der Schweizer Roland Moser hat das Verhältnis noch vielfältiger und tiefer ausgelotet, in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Texten. Der 1943 geborene Berner, Mitglied des Ensembles Neue Horizonte Bern und langjähriger Kompositionslehrer an der Musik-Akademie Basel, hat sich über Jahrzehnte zum Beispiel mit der deutschen Romantik beschäftigt, von Heinrich Heine bis Clemens Brentano. Aus dessen Wortspielereien erwuchsen neuartige Klangphantasien. Zuweilen lösten sich die Worte ganz in Instrumentalklänge auf. Und in einem Konzeptstück bekommt der Musiker nur eine bloße Folge von Satzzeichen - Punkt, Komma, Fragezeichen - aus einem literarischen Werk zum Interpretieren. Vertraute Genres wie der Walzer werden neu beleuchtet. Und schließlich treffen Strawinskys Soldat und Schönbergs Pierrot in einem motivisch-gewitzten Dialog aufeinander. Roland Moser: Inbilder, Musik für Orchestersegmente; WDR Sinfonieorchester; Leitung: Heinz Holliger Roland Moser: Brentanophantasien, nach den Zeiten von Philipp Otto Runge für Sopran, Bariton und Klavier; Sylvia Nopper, Sopran; Kurt Widmer, Bariton; Gertrud Schneider, Klavier Roland Moser: ... wie ein Walzer auf Glas ... für Violoncello solo; Katharina Gohl Moser Roland Moser: An Anecdote, a Poem and a Scene für einen Solisten; Garth Knox, Bratsche Roland Moser: Pierrot Soldat, Extended Moments für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine und Violoncello; Moscow Contemporary Music Ensemble

00.00 Uhr
WDR aktuell

00.05 Uhr
Das ARD Nachtkonzert

Übernahme vom: Bayerischer Rundfunk Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 A-Dur, op. 90 "Italienische"; Gewandhausorchester, Leitung: Kurt Masur Richard Strauss: Romanze F-Dur; Jan Vogler, Violoncello; Staatskapelle Dresden, Leitung: Fabio Luisi Joseph Haydn: Sinfonia concertante B-Dur, Hob I:105; Jürgen Dietze, Oboe; Axel Andrae, Fagott; Andreas Hartmann, Violine; Sybille Hesselbarth, Violoncello; MDR-Sinfonieorchester, Leitung: Bruno Weil Max Butting: Heitere Musik, op. 38; Orchester der Staatsoperette Dresden, Leitung: Ernst Theis Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll, op. 16; Peter Rösel; MDR-Sinfonieorchester, Leitung: Heinz Bongartz ab 02:03: Alexander Glasunow: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur, op. 83; Royal Scottish National Orchestra, Leitung: José Serebrier Johann Sebastian Bach: O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe, BWV 34; Derek Lee Ragin, Countertenor; Christoph Genz, Tenor; Panajotis Iconomou, Bass; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists, Leitung: John Eliot Gardiner Maurice Duruflé: Prélude et Fugue sur le nom d'Alain, op. 7; Marie-Claire Alain, Orgel Antonín Dvo?ák: Violoncellokonzert h-Moll, op. 104; Johannes Moser; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Leitung: Tugan Sokhiev ab 04:03: Marie Jaëll: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll; Cora Irsen; WDR Funkhausorchester, Leitung: Arjan Tien Nicola Porpora: Arie der Umanità, aus "Il verbo in carne"; Franco Fagioli, Countertenor; Academia Montis Regalis, Leitung: Alessandro de Marchi Johann Wilhelm Hertel: Violinkonzert B-Dur; Martin Jopp; Main-Barockorchester Frankfurt ab 05:03: Franz Liszt: Deuxième Valse oubliée As-Dur; Imogen Cooper, Klavier François-Adrien Boieldieu: Allegro brillante aus dem Harfenkonzert C-Dur, op. 82; Isabelle Moretti; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Leitung: Klaus Arp Germaine Tailleferre: Arabesque; Shirley Brill, Klarinette; Jonathan Aner, Klavier Josef Myslive?ek: Sinfonie A-Dur; Concerto Köln, Leitung: Werner Ehrhardt Domenico Gallo: Sonate Nr. 5 C-Dur; Parnassi musici Richard Strauss: Vorspiel zu "Capriccio"; SWR Symphonieorchester, Leitung: Neville Marriner Gabriel Pierné: Canzonetta, op. 19; Lisa Shklyaver, Klarinette; Jos van Immerseel, Hammerklavier Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell